Virtuelle Kommunikation durch Videokonferenzen – Ständige Erreichbarkeit verbessert die Profitabilität
Ständige Erreichbarkeit mag zunächst abschreckend klingen – es ist jedoch genau die Situation, die man in einem Büro im Umgang mit den Kollegen vorfindet.
Man ist während seiner Arbeitszeit jederzeit erreichbar, ‚dank‘ mobiler Kommunikation sogar oft noch danach. Mit Hilfe von Videokonferenzen wird versucht, den direkten Büroalltag zu simulieren – trotz der räumlichen Distanz von Kollegen wird eine Zusammenarbeit geschaffen, die geprägt ist von Interaktion und Kommunikation und eben der ständigen Erreichbarkeit.
Unified Communications – Mittel zur ständigen Erreichbarkeit
Ein Mittel zur Gewährleistung der ständigen Erreichbarkeit ist Unified Communication. Unified Communications verknüpft verschiedenste zur Verfügung stehende Kommunikationsanwendungen und integriert sie in eine Benutzeroberfläche. In den Einstellungen kann der einzelne Anwender die Präferenzen für seine Kommunikationswege einstellen. Er kann beispielsweise festlegen, dass er in seiner Kern-Arbeitszeit von 9 bis 16 Uhr für seine Kollegen per Videokonferenz erreichbar ist, für den Kunden über das Festnetztelefon, ab danach nur noch per E-Mail. Die Endgeräte sind bei Unified Communications so miteinander verknüpft, das Kommunikation unkompliziert und ohne stetigen Wechsel der Geräte und langwierige Einrichtungsprozessen gestartet und geführt werden kann.
Des Weiteren bietet Unified Communications Erreichbarkeits-Anzeigen, im Instant Messaging bereits Standard. So hat ein Anwender auch die Möglichkeit festzulegen, dass er für die kommenden zwei Stunden gar nicht oder nicht für eine Videokonferenz verfügbar ist, weil er möglicherweise eine dringliche Präsentation vorbereiten muss – was in der Realität der kollegialen Zusammenarbeit einer geschlossenen Tür gleich käme.
Videokonferenzen – Verbesserung der generellen Profitabilität
Videokonferenzen bieten zahlreiche Vorteile, die sich positiv auf den Umsatz des Unternehmens auswirken. Videokonferenzen senken Reise- und Übernachtungskosten. Sie erhöhen den Austausch sowohl zwischen Kollegen an unterschiedlichen Standorten als auch zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden. So bieten Videokonferenzen einen erhöhten Mehrwert und zeigen im Einsatz mit dem Kunden die Serviceorientierung des Unternehmens. Ein weiterer Aspekt der positiv zum Tragen kommt, ist die generelle Außenwirkung: Videokonferenz gilt trotz zunehmender Verbreitung immer noch als zukunftsweisende Technologie. Die Nutzung von Videokonferenzen wird somit als fortschrittlich und zukunftsweisend gewertet.
Ständige Erreichbarkeit – Optimierung der Profitabilität
Da Videokonferenzen, speziell mobile Videokonferenzen, jeden Mitarbeiter während seiner Arbeitszeit jederzeit und an jedem Ort erreichbar machen, können Ressourcen an Fachkompetenz und Wissen optimal genutzt werden. Der Fachmann für ein spezifisches Thema ist nicht mehr länger gezwungen zu reisen, um sein Wissen weiterzugeben. Er kann an seinem Standort bleiben und kann die Zeit, die er nutzen würde, um zu reisen, verwenden, um sich weiterzubilden oder sein Wissen per Videokonferenz zu vermitteln. Er ist so im Vergleich zu einer Realität, in der er die Hälfte seiner Arbeitszeit im Flugzeug verbringen würde, konstant erreichbar und kann bei aufkommenden Fragen oder Problemen schnell zu Rate gezogen werden.
Ist er doch beizeiten gezwungen zu reisen, kann er bei dringlichen Problemen während seiner Reisezeit per mobiler Videokonferenz kontaktiert werden. Dank Erreichbarkeitsanzeigen wird durch Unified Communications die Anzahl vergeblicher Kontaktversuche verringert. So hilft die ständige Erreichbarkeit im Zuge von Videokommunikation die Arbeitszeit im Unternehmen sowie Mitarbeiterressourcen effektiv zu nutzen.
Cisco wirft Huawei Nachahmung vor
Ciscos CEO John Chambers hat sich in einer Analystenkonferenz zu den jüngsten Quartalsergebnissen deutlich negativ über den chinesischen Konkurrenten Huawei geäußert, auf den er mehrfach angesprochen wurde. Huawei strebt eine größere Rolle im US-Markt an, wo aber seine Verbindungen zur chinesischen Regierung Bedenken auslösen. Cisco wiederum möchte in Huaweis Heimatmarkt China expandieren. Sie stoßen aber vor allem in den aufstrebenden Märkten aufeinander, die Wachstum über Jahre hinweg versprechen.

“Ich möchte auf Huaweis Zahlen hinweisen”, legte der Cisco-Chef los. “Sie waren 11 Prozent höher als im Vorjahr. Dabei bedienen sie alles – von Tablets bis zu Servern, von Rechenzentren bis zu herkömmlicher Netzwerktechnik. Wir werden sehen, ob sie sich damit nicht zu sehr verzetteln.” Angesichts der Unterstützung durch die chinesische Regierung, etwa mit Krediten in Höhe von 40 Milliarden Dollar, sei das Ergebnis keine besonders beeindruckende Zahl.
Ciscos Vice President Rob Lloyd hielt sich ebenso wenig zurück. “Unsere Kunden achten ganz besonders auf Innovation”, sagte er. “Da passiert so viel. Und wie wir wissen, sehen sie Innovationen von Cisco, aber nicht von Huawei. Wir möchten ganz klar sagen, dass Nachahmung nicht Innovation ist. Und ich glaube, unsere Kunden erkennen das.” Es ist nicht das erste Mal, dass Cisco Huawei der Imitation bezichtigt. Vorwürfe von 2003 führten sogar zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung, die in einem Vergleich mündete.
Bill Plummer, Vice President von Huawei Technologies, reagierte auf die neuen Vorwürfe mit einer bedächtigen Erklärung: “Es ist genügend Raum für Wettbewerb im Enterprise-Bereich.” Huawei setze dabei auf seine innovativen und sicheren Lösungen, die weltweit anerkannt seien.
Der verbale Schlagabtausch erfolgt nicht zu einem zufälligen Zeitpunkt. In dieser Woche führte Huawei die neue Generation seiner Switches für Cloud-Rechenzentren ein, als CloudEngine bezeichnet. Auch die jüngste Generation seines Telepresence-Systems steht im direkten Wettbewerb mit Ciscos Angeboten.
Netzwerkausrüster Cisco selbst hat solide Quartalsergebnisse berichtet, aber zugleich einen skeptischen Ausblick gegeben. Im vergangen Quartal erzielte das Unternehmen einen Gewinn von 2,2 Milliarden Dollar oder 0,40 Dollar je Aktie. Der Umsatz betrug 11,6 Milliarden Dollar und damit 6,6 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Der Non-GAAP-Gewinn lag bei 0,48 Dollar je Aktie.
Die Wall Street hatte 0,47 Cent je Aktie bei einem Umsatz von 11,59 Milliarden Dollar erwartet. Der weltgrößte Netzwerkausrüster konnte damit weit bessere Ergebnisse präsentieren als seine Rivalen Juniper, Riverbed und Polycom. “In einer Zeit zurückhaltender IT-Ausgaben übertreffen wir weiterhin unsere Mitbewerber”, sagte Chambers. Vor allem aufgrund der Schuldenkrise in Europa befürchtet er jedoch geringere Investitionen im laufenden Vierteljahr.
Cisco Systems steigert Gewinn in Q3 um 20%
Der weltgrößte Netzwerkausrüster Cisco Systems hat im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres seinen Gewinn um 20 Prozent gesteigert. Mit einem Überschuss von 0,48 Dollar je Aktie toppte das Unternehmen die Konsensschätzungen der Analysen um 1 Cent.
Der Umsatz kletterte gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 6,6 Prozent auf 11,59 Milliarden Dollar, was knapp über den Analystenschätzungen von 11,58 Milliarden Dollar liegt. Der Konzern aus dem Silicon Valley stellt vor allem Router und Switches her. Die Geräte binden Rechnernetze oder Netzwerksegmente zusammen. Über Jahre hinweg galt Cisco als der Gradmesser für den Zustand der IT-Branche, weil zwei Drittel des Datenverkehrs über die Technik des Konzerns liefen. Zudem ist Cisco vor einiger Zeit ins Geschäft mit Videokonferenz-Systemen und Netzwerkrechnern , den sogenannten Servern, eingestiegen.
Der Netzwerkriese hat im ersten Quartal davon profitiert, dass viele Unternehmen ihr Telekommunikationsnetzwerk aufrüsten. Cisco hat jetzt das zweite Quartal in Folge steigende Gewinne erzielt, nachdem zuvor vier Quartale mit sinkenden Gewinnen zu Buche standen. CEO John Chambers spricht von einem soliden Quartal mit einem Rekord-Umsatz. “Wir verfolgen erfolgreich unsere Langfriststrategie, die Gewinne stärker als den Umsatz zu steigern. In einem weiterhin vorsichtigen Investitionsumfeld agieren wir weiterhin erfolgreicher als unsere Mitbewerber”, so Chambers. Er zeigte sich jedoch besorgt über die Lage in Europa, Indien, dem öffentlichen Sektor und der teilweise immer noch bestehenden Zurückhaltung bei IT-Ausgaben.
Für das aktuelle vierte Quartal stellt das Unternehmen einen Gewinn von 0,45 bis 0,46 Dollar in Aussicht, was unter den aktuellen Konsensschätzungen der Analysten von 0,47 Dollar je Aktie liegt. Beim Umsatz rechnet Cisco mit einem sequentiellen Wachstum von 2,0 bis 5,0 Prozent, was ebenfalls schlechter als die Analystenschätzungen von 7,1 Prozent ausfällt.
Die Aktie verliert nachbörslich aktuell 9,57 Prozent auf 17,11 Dollar.
Unified Communications – So lösen Sie typische VoIP-Probleme
Ihr Unternehmen telefoniert ausschließlich über VoIP. Aber Ihre VoIP-Lösung bereitet Probleme? Mit diesen Tipps begeben Sie sich strukturiert auf Fehlersuche.
Unified-Comunications-Lösungen in Unternehmen bereitzustellen ist mit Herausforderungen verbunden. Die Hardware- und Software-Infrastruktur muss um Voice-Funktionen erweitert werden. Hierzu gehören „Auxiliary“-Voice-LANs, Inline-Power, Stromversorgung über Ethernet-Kabel und TDM-Schnittstellen. Daneben müssen IT-Verantwortliche sich mit VoIP-Problemen beschäftigen.
VoIP-Probleme methodisch aufspüren
Um VoIP-Probleme aufzuspüren, sollten IT-Verantwortliche methodisch vorgehen. Ein Ratschlag, der auf den ersten Blick banal erscheint, aber oft nicht durchgeführt wird. Das Troubleshooting-Modell von Cisco oder andere ähnliche Verfahren erleichtern die systematische Fehlersuche. Auch Neulinge im Unified-Communications-Bereich sollten sich eine methodische Fehlersuche mit einer systematischen Dokumentation der Vorfälle und Lösungen aneignen – auch wenn dies anfangs einen hohen Aufwand bedeutet. Nur so, lassen sich VoIP-Probleme schneller beheben.
Strukturierte Herangehensweise
Beim ersten Schritt auf der Suche nach dem VoIP-Fehler sollte das Problem analysiert, klar formuliert und die Ursachen lokalisiert werden. Anschließend werden alle Fakten erhoben, die dabei helfen das Problem einzukreisen. Wichtig ist es die Ursachen auf die höchstwahrscheinliche zu reduzieren. Hierbei spielt die Erfahrung des IT-Verantwortlichen eine große Rolle. Auf dieser Grundlage wird ein Aktionsplan mit den entsprechenden Schritten erstellt und ein Konzept entworfen. Der Entwurf umfasst lediglich eine Problemlösung innerhalb des Systems. Im Anschluss daran, werden die Ergebnisse analysiert und die Auswirkungen der Maßnahmen auf das System beobachtet.
VoIP-Probleme – Gesprächsaufbau
Bei Unified-Comunications-Lösungen können bereits beim Gesprächsaufbau zu Problemen kommen. Schuld sind Konfigurationsfehler, die aus Gateway-, ISDN- und Quality-of-Service (QoS)-Einstellungen stammen. Falls Sie ein Besetztzeichen („Busy-out“) während des Wählens oder kurz danach hören, handelt es sich um einen sogenannten Call-Routing-Fehler. Dieser tritt oftmals dann auf, wenn es einen Übertragungsfehler bei der „Caller ID“ in der „Callsetup“-Phase gibt. Die ID wird dem Angerufenen fehlerhaft oder gar nicht angezeigt. Möglich ist auch, dass der Rückrufton vom TDM-Gateway nicht in das VoIP-Netz gelangt.
Der Anrufer erhält kein Feedback in Form des „Alert-Tons“, stattdessen nimmt der Gesprächspartner den Hörer ab, da es bei ihm geklingelt hat. Häufig entstehen bei Unified Communications auch Probleme in Form von „Dead Air“. Das bedeutet, dass beide Gesprächspartner sich nicht gegenseitig hören oder nur ein Teilnehmer, den anderen wahrnehmen kann. Möglich ist auch, dass der Wählton nicht zu hören ist oder ein zweites beziehungsweise drittes Signal unerwartet nach der ersten Zifferneingabe ertönt.
Ursachen hierfür sind vielfältig. Eine strukturierte Herangehensweise hilft somit schnell das Problem zu lokalisieren und zu beheben. Häufig sind Bedienfehler schuld – welche erst entdeckt werden müssen. Schwieriger sind Konfigurationsfehler zu entdecken. Auf der nachfolgenden Seite erfahren Sie welche Ansätze es für die Fehlersuche im VoIP-Netz gibt.
„Persönliches Klima fördern“
Im Interview mit Colin Buechler, CEO von Lifesize, u.a. über die Bedeutung von Videokonferenzen und deren Sicherheit
ITM: Herr Buechler, Sie sind seit Anfang 2012 neuer CEO von Lifesize, welche neuen Akzente wollen Sie in der Unternehmensstrategie setzen?
Colin Buechler: Als CEO will ich verstärkt in folgenden drei Bereichen Innovationen vorantreiben: mobiles Arbeiten, Cloud Computing und neudefinierte Infrastruktur – immer unter den Gesichtspunkten Vereinfachung und Kostenersparnis. Hier sehe ich das größte Marktpotential.
ITM: Welches Marktpotential sehen Sie in der Business-Videokommunikation?
Buechler: In Zukunft werden immer mehr Unternehmen Videokonferenzsysteme als Alternative zu Geschäftsreisen einsetzen. Firmen stehen zunehmend unter Druck, ihre Reisekosten zu senken. Mit dem Einsatz von Videokonferenzen gelingt ihnen dies – ohne dass die Effektivität der Gespräche darunter leidet. Im Gegensatz zu Telefon oder E-Mail kommt Videokommunikation einem persönlichen Gespräch am nächsten. Die größten Marktchancen sehe ich in qualitativ hochwertigen Lösungen zu vernünftigen Preisen.
ITM: Für welche Unternehmen lohnen sich aus Ihrer Sicht Videokonferenzsysteme?
Buechler: Die Investition in Videokommunikation rentiert sich für Firmen jeder Größe. Videokonferenz-Systeme haben gegenüber E-Mail und Telefon viele Vorteile. Sie sind nicht nur eine gute Alternative zu Geschäftsreisen: Auch im Tagesgeschäft können Firmen vom Austausch über Bild und Ton profitieren. Videokonferenzen fördern ein persönliches Klima in Unternehmen. Darüber hinaus sind Absprachen über Videokommunikation einfacher zu treffen. Des Weiteren erhöhen sie die Effektivität mobilen Arbeitens. Die Investitionshöhe für die Anschaffung von Videokonferenzsystemen können Firmen selbst bestimmen. Es ist nicht notwendig, ein komplettes Raumsystem zu kaufen. Bei cloud-basierten Systemen wie Lifesize Connections müssen Unternehmen lediglich eine Desktop-Lizenz erwerben, um die Lösung in Betrieb zu nehmen.
Cisco will kleine Kunden mit Netz-Komponenten und -Service verwöhnen
In der vergangenen Woche fand in Berlin die „Cisco Expo 2012“ statt. 2.700 Besucher zählte die Hausmesse. Vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen (SMB) gab es aber auch Produkte und den Netzwerk-Management-Service „ON Plus“ neu, der über Cisco-Partner ins Haus kommen kann.

Im Wesentlichen geht es bei dem neuen Portfolio um Switches der 500er Serie mit 10 Gigabit und höherer Leistung, um Wireless Access Points, VPN Router und Funktionen für Unified Communications sowie um ON Plus. Mit den Produkten adressiert Cisco Unternehmen die bis zu 250 Mitarbeiter zählen, erläutert Jens Demmer, der zuständige Produkt-Manager, und zählt die Megatrends auf, die auch an Unternehmen dieser Größe nicht spurlos vorbeigingen: die steigende Mobilität und die Cloud.
Derzeit legt der Datenverkehr in Deutschland, der durch Smartphones erzeugt wird, um durchschnittlich 119 Prozent zu. Doch für noch mehr Daten sorgen die Tablets. Hier wird 3,4 mal so viel Datenverkehr erzeugt, wie auf Smartphones.
Unternehmen wie die Telekom sorgen zudem dafür, dass diese Art von Devices noch rasanter verbreiten: Gab es bisher vornehmen durch Langzeit-Mobilfunkverträge gesponserte Handys, werden nun auch Tablets auf diese Weise in den Markt gebracht. Insgesamt ergibt das eine Anzahl an mobilen Devices, die noch in diesem Jahr die Zahl der Erdbevölkerung übersteigt.
Die Access Points
In den Unternehmen allerdings gehen die mobilen Endgeräte per WLAN online. „Cisco WAP121“ und „WAP321“ bezeichnen die neuen N-Access-Points. Beide Geräte unterstützen Power over Ethernet (PoE) und IPv6 sowie Quality of Service (QoS) für die bevorzugte Übertragung von Video- und Voice-Daten. WAP121 kostet laut Liste 173 Dollar, ermöglicht 4 SSIDs, erlaubt den Betrieb bei 2,4 Gigahertz und unterstützt Fast Ethernet. Der „größere Bruder“, wie Demmer sagt, ermöglichst 8 SSIDs und den Betrieb bei 2,4 oder 5 Gigahertz. WAP321 kostet 310 Dollar und läuft im Gigabit Ethernet LAN. (Zur Einordung ins Cisco AP-Portfolio siehe: Abbildung 3).
Die Switches
Die neuen Stackable Managed Switches für den SMB-Markt gehören zur 500er Serie und kommen mit 5 oder 10 Gigabit Leistung sowie 24 bis 52 Ports daher. Über das Virtual Router Redundancy Protocol (VRRP) bieten diese Switches ein automatisiertes Management von redundanten Breitbandverbindungen. Zudem unterstützen sie IPv6 zur ständigen Verbindung mit Cloud-Diensten und den Energy-efficiency-Standard EEE – im Falle, der Switch wird nicht gebraucht schaltet er in den Energiespar-Modus (zur Einordnung der 500er Serie siehe: Abbildung 5).
Die Router
Die neuen Router „RV 180“ für Kabelnetze und „RC 180 W“ für drahtlose Netze (siehe: Abbildung 7,8) lassen sich per Bowser konfigurieren, unterstützen Gigabit Ethernet WAN, besitzen vier Gigabit Ethernet-Ports und erlauben bis zu zehn gleichzeitige VPN-Verbindungen – zehn Quick VPN Tunnel per „Cisco QuickVPN Client“ plus zehn PPTP-Tunnel für remoten Client-Access.
Sie erlauben Multipoint- und Singlepoint-Modi und sollten die älteren Modelle „WRVS 4400“ und „RVS 4000 ersetzen“. Der RV180W Wireless-N VPN Router lässt sich zudem als Wireless Access Point, Bridge oder Repeater installieren.
Das Sprach-Daten-Equipment
Cisco mit neuen Lösungen für KMU
Neue Mobilitäts- und Cloud-Lösungen
Im Rahmen der Cisco Expo 2012 in Berlin hat Cisco eine Reihe neuer Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen vorgestellt.

Dazu gehören der Cloud-basierte Cisco Onplus Service zur Betreuung des Netzwerks aus der Ferne, Switches, Wireless Access Points (WAPs) und Wireless-N VPN Router sowie Zusatzfunktionen für Unified-Communications-Lösungen. Damit sollen Unternehmen auf optimale Weise Smartphones, Tablet-PCs sowie Cloud-Angebote nutzen und ihre Produktivität erhöhen können. „Da auch kleinere Unternehmen immer häufiger mobile Geräte und Cloud-Angebote nutzen, ist ein sicheres, zuverlässiges Netzwerk für sie geschäftskritisch“, sagt Thomas Mierschke, Managing Direktor Mittelstandsvertrieb, Cisco Deutschland.
Partner erhalten mit Cisco Onplus Service ein neues Cloud-basiertes Angebot. So können sie laut Anbieter zum Beispiel durch die Tools und Funktionen für die Verwaltung drahtloser Netzwerke den Bedarf für ausgelagerte IT-Dienste erfüllen, der durch die zunehmende Nutzung von Smartphones und Tablet-PCs entsteht. Sie sollen damit ihren kleinen und mittelständischen Kunden auf einfache, kostengünstige Weise überall und jederzeit einen genauen Überblick, Management und proaktive Beratung bieten können.
Alarmfunktionen in Echtzeit und Remote Management-Funktionen ermöglichen laut Unternehmen das schnelle Entdecken und Beheben von Problemen. Die „Onplus On100 Appliance“ entdeckt sämtliche Geräte, die mit dem Netzwerk verbunden sind. Das neue Onplus Wireless Managed Services Add-On bietet Reporting-Funktionen für mobile Geräte und Datenverkehr. Damit bleiben die Mobilgeräte nach der Einwahl ständig mit Cloud-Diensten verbunden und Kunden erhöhen ihre Produktivität.
Cloud-basierte Zusammenarbeit etabliert sich
Deutsche Unternehmen zeigen Interesse an UCC-Lösungen aus der Cloud
Laut einer Studie von Pierre Audoin Consultants (PAC) ist das Interesse von deutschen Unternehmen an UCC-Lösungen aus der Cloud groß. Konsequenterweise werden Lösungen wie Web- und Videokonferenzen zunehmend eingesetzt.

Das Marktanalyse- und Beratungsunternehmen Pierre Audoin Consultants (PAC) stellt eine Studie zu UCC-Lösungen (Unified Communications and Collaboration) aus der Cloud vor. Für diese Studie wurden im Februar und März 2012 über 200 ITK-Verantwortliche aus deutschen Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern befragt.
Laut der PAC-Studie nutzt mittlerweile jedes zehnte Unternehmen internetbasierte Collaboration-Lösungen. Außerdem soll bereits jede vierte eingesetzte Anwendung zur webbasierten Zusammenarbeit und für Web- und Videoconferencing aus der Cloud bezogen werden.
Dies kommt laut Dr. Andreas Stiehler, Principal Analyst Connected Enterprise bei PAC, nicht überraschend. „Die Vorteile von Cloud Services kommen hier voll zum Tragen. Denn die Technologieentwicklung im Collaboration-Umfeld verläuft rasant und die Anforderungen schwanken enorm. In einem solchen Marktumfeld kann das Cloud-Modell durch seine hohe Flexibilität und Skalierbarkeit punkten. Hinzu kommt, dass Cloud Computing für die Unterstützung mobiler Nutzungsszenarien geradezu prädestiniert ist. Angesichts des aktuellen Smartphone- und Tablet-Booms ist das von großer Bedeutung.“
Zufriedenheit in der Cloud
Im Vergleich zu Unternehmen, die bei Web- und Videokonferenzen aktuell noch auf On-Premise-Modelle setzen, sind Cloud-Nutzer laut PAC-Studie mit der Skalierbarkeit sowie mit der mobilen Nutzung solcher Dienste deutlich zufriedener. Gerade für Kleinstunternehmen sind Cloud-Dienste eine interessante Lösung, um die Zusammenarbeit durch Web- und Videoconferencing flexibel zu unterstützen. Darüber hinaus besteht großes Interesse an Cloud-basierten UCC-Arbeitsplatzpaketen mit E-Mail und Telefonie als integralen Bestandteilen. Beispielsweise versprechen sich laut der PAC-Studie viele Unternehmen von einer Cloud-basierten Telefonielösung erweiterte Möglichkeiten bei der Anbindung neuer Standorte.
Verfügbarkeit ist wichtig
Stiehler erläutert: „Den erwarteten Mehrwerten stehen häufig noch Vorbehalte und diffuse Ängste im Zusammenhang mit dem Cloud-Konzept entgegen.“ So verweist ein Großteil der ITK-Verantwortlichen auf die erhöhte Abhängigkeit von der Verfügbarkeit des Internets sowie auf rechtliche Unsicherheiten als Hemmnisse für die Nutzung von Cloud-Diensten. „Die Sorgen der ITK-Verantwortlichen müssen natürlich ernst genommen werden. Gerade bei Basisanwendungen wie E-Mail und Telefonie sind die Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit besonders groß. Allerdings sollten sich die Anwender auch fragen, ob die TK-Anlage im eigenen Keller tatsächlich sicherer und zuverlässiger ist, als eine Telefonielösung im Hochsicherheitsrechenzentrum eines Providers“, so der Marktanalyst.
Viele Daten gesammelt
Die Studie „Communication und Collaboration aus der Cloud – Wie weit sind deutsche Unternehmen?“ liefert aktuelle Daten sowohl zum derzeitigen Einsatz von Cloud-basierten Anwendungen für Kommunikation und Zusammenarbeit als auch zu den bestehenden Einsatzplänen und Anforderungen. Die Erstellung und Verbreitung dieser Studie wurde finanziell unterstützt von: ESTOS GmbH, QSC AG, Siemens Enterprise Communications GmbH & Co. KG, Telekom Deutschland GmbH und T-Systems International GmbH.
Videokonferenzen in der Fachhandelsvermarktung
Effektivität erhöhen, Kosten senken, Kontakte pflegen – Videokonferenzen bieten Unternehmen jeder Größe eine ganze Reihe von Vorteilen, eingebettet in ein ausgereiftes Unified-Communications-Konzept kann die Effizienz der Kommunikation nochmals erhöht werden.

Allerdings schrecken noch viele vor der Integration solcher Systeme zurück. Schuld daran sind die mangelnde Transparenz der Angebote sowie die fehlende Fachkenntnis. Das Potenzial dieses Marktes wird mit hohen Umsatzzahlen in aussagekräftigen Studien untermauert. Der Fachhandel könnte davon profitieren – sofern er die notwendigen Voraussetzungen dazu hat.
Den Marktforschern von IDC zufolge stieg der Umsatz mit Videokonferenzen, die im Unternehmen zum Einsatz kommen, 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent. Ein Grund dafür ist für die Experten neben der steigenden Videonutzung der Impuls, der von Installationen im Bereich Unified-Communications & Collaboration (UCC) ausgeht. Ebenfalls interessant ist die Tatsache, dass der Bereich Video-Infrastruktur-Equipment ein noch stärkeres Wachstum verzeichnet hat, als es bei Videokonferenzsystemen der Fall war.
Die richtige Schlussfolgerung daraus lautet, dass Videokonferenzen keine Insellösung mehr darstellen, sondern vielmehr im Kontext von Unified-Communications & Collaboration zu verstehen sind. Für den Fachhandel bedeutet das: die Bedenken der Kunden, ob der Undurchsichtigkeit der Angebote zu zerstreuen, sich schnellstmöglich Integrations-Know-how anzueignen, um über die Beratungsqualität zu überzeugen und die richtigen Partner für die erfolgreiche Vermarktung von Videokonferenzen an Land zu ziehen.
Das Problem mit den Berührungsängsten
Dass Videoconferencing sowohl die Effizienz als auch die Zufriedenheit der Kunden steigern kann, und somit wichtige Wettbewerbsfaktoren für Unternehmen darstellen, dürfte allseits bekannt sein.
Der Hemmschuh für viele Unternehmen ist die Angebotsvielfalt und das mangelnde Know-how. Hier können Fachhändler ansetzen und die Bedenken ihrer Kunden zerstreuen. Die wichtigste Frage ist, die nach dem richtigen Anbieter. „Bei dieser Entscheidung spielt die Anzahl der angebotenen Komponenten und Anwendungen eine wichtige Rolle“, erklärt Salvatore Maimone, Leiter der Channel-Group Dach bei Avaya. „Je breiter das Portfolio, desto individueller kann die Lösung auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten werden. Auf diese Weise liegen auch Entwicklung, Implementierung und Verwaltung in einer Hand, was wiederum einen Rundum-Service garantiert.“
Eine weitere Empfehlung sind flexible, offene SIP-basierte Lösungen. Der Vorteil, so Maimone, liege hier in der Gewährleistung der Kompatibilität mit fremden Endgeräten und Anwendungen. So profitiere der Kunde von einem hohen Investitionsschutz für bereits installierte Produkte.
Außerdem sollten Fachhändler bei der Beratung die Skalierbarkeit der jeweiligen Lösung berücksichtigen. „Ein wachsendes Unternehmen hat einen höheren Ressourcenbedarf und muss darauf vorbereitet sein, weitere Arbeitsplätze in die Videoconferencing-Lösung zu integrieren“, so Maimone.
Zu guter Letzt sollte man noch darauf achten, dass alle Dienste eine geringe Bandbreitenanforderung haben, um das Netzwerk nicht zu überlasten – dies ist vor allem für Kunden in ländlichen Gebieten wichtig. Damit die Integration gelingt, sollten Fachhändler also bereits im Vorfeld intensive Beratungsarbeit leisten und die richtigen Fragen stellen: Wo liegen die Kommunikationsanforderungen des Kunden? Wie werden sich diese in den kommenden Monaten voraussichtlich entwickeln? Welche Anwendungen und Komponenten braucht der Kunde dringend, welche nur optional? Nur so können sie die zunehmenden Ansprüche von Endanwendern und Fachabteilungen von Unternehmen erfüllen, glaubt Maimone. „In Zukunft wird es immer wichtiger, das Vertriebspersonal so zu schulen, dass sie als kompetenter Ansprechpartner gemeinsam mit dem Kunden die optimale Lösung finden.“
US-Innenministerium will lieber Google als Microsoft
Google Apps und Gmail für 88’000 Angestellte des US-Innenministeriums kosten 34,9 Millionen für sieben Jahre.
Wie Microsoft-Beobachterin Mary-Jo Foley gestern berichtete, will das US-Innenministerium E-Mail- und Zusammenarbeits-Software als Service vom Google-Partner Onix Networking beziehen.
Der Auftrag betrifft E-Mail, Desktop-Videokonferenzen, Instant Messaging, die Unterstützung von Smartphones und Tablets sowie die Archivierung der E-Mails für immerhin 88’000 Angestellte. Das Paket von Onix kostet nur 34,9 Millionen Dollar für sieben Jahre.
Mit dem Entscheid macht das grosse Ministerium eine Kehrtwende, denn ursprünglich hatte Microsoft mit der ‘Business Productivity Online Suite’, dem Vorläufer von Office 365, den Auftrag gewonnen. Allerdings war das Angebot aus Redmond wesentlich teurer gewesen, nämlich 49 Millionen Dollar für fünf Jahre. Google hatte dann im Oktober 2010 gegen den Zuschlag geklagt, den Rekurs aber im letzten September zurückgezogen.
Google hatte kritisiert, dass die Ausschreibung Microsoft bevorzuge, da ein dediziertes Hosting verlangt worden war. Das Innenministerium hat die Ausschreibung dann diesen Januar ergänzt, so dass nun auch ein echtes “Cloud”-Angebot möglich war. Onix betreibt “Google Apps for Government” in einer Cloud-Infrastruktur für verschiedene Regierungsstellen, die sich das System, zum Beispiel Datenbanken, teilen.
Google Apps hat auch in der Schweiz Kunden gewonnen. So migrierte Ringier auf Googles Online-Bürosoftware und der Pharma-Konzern Roche sagte diesen Februar, er wolle 90’000 Anwender auf Googles E-Mail-System migrieren.








